Was kostet ein Wasserspender pro Monat? Kosten fürs Büro im Überblick

Miete, Wasser, Strom und Service: Eine vollständige Monatsrechnung für Wasserspender im Büro.

Ein leitungsgebundener Wasserspender im Büro liegt in der Miete meist zwischen 70 und 150 € im Monat. Bei STILLUNDLAUT startet das All-in-Paket bei 79 € / Monat für 25 bis 250 Mitarbeiter. Dazu kommen Leitungswasser für rund 0,5 Cent pro Liter und 5 bis 10 € Strom. Ein Büro mit 30 Personen landet damit bei etwa 90 € im Monat, also gut 3 € pro Kopf. Interessant wird es beim Vergleich. Dieselbe Wassermenge in 0,75-Liter-Flaschen kostet 690 bis 1.130 € im Monat. Plus 105 Kisten, die jemand schleppen muss. Unten steht, woraus sich der Preis zusammensetzt, wo Anbieter gern etwas weglassen und ab welcher Bürogröße sich die Rechnung dreht.

Die Monatsrate im Überblick

ModellGerätekosten pro MonatWasserkostenWartung
Miete, leitungsgebunden79 bis 150 €rund 0,5 Cent / Literenthalten
Leasing, leitungsgebunden70 bis 150 €rund 0,5 Cent / Litermeist separat
Kauf, leitungsgebunden1.000 bis 4.500 € einmaligrund 0,5 Cent / Liter150 bis 200 € / Jahr
Miete, Gallone20 bis 50 €30 bis 50 Cent / Literenthalten

Die Spanne bei den Mietpreisen kommt aus dem Marktvergleich von tradingtwins. Der Einstiegspreis von 79 € gilt für unsere Büro-Konfiguration im Mietmodell. Der auffällige Unterschied steht in der dritten Spalte.

Beim Festwasseranschluss kostet der Liter etwa einen halben Cent, bei Gallonen das Sechzig- bis Hundertfache. Genau daran entscheidet sich, was am Monatsende auf der Rechnung steht, nicht an der Gerätemiete.

Woraus sich die Kosten zusammensetzen

Das Gerät. Miete, Leasing oder Kauf. Bei der Miete ist bei uns alles drin: Lieferung, Installation, Filterwechsel, Wartung und Hotline.

Beim Kauf zahlen Sie 1.000 bis 4.500 € einmalig und danach jedes Jahr 150 bis 200 € für den Service. Das Wasser. Ein Kubikmeter Trinkwasser kostet in Deutschland inklusive Abwasser im Schnitt rund 5 €, je nach Gemeinde zwischen 4 und 6 €. Macht etwa einen halben Cent pro Liter.

Der Strom. 5 bis 10 € im Monat für Kühlung und Karbonisierung. Bei Geräten mit Nachtabsenkung weniger.

Filter und CO₂. Im Mietvertrag enthalten. Beim Kaufgerät rechnen Sie mit Filterwechsel nach Herstellerintervall und dem Tausch der CO₂-Flasche je nach Verbrauch. Die Hygiene.

Tafelwasseranlagen fallen unter die DIN 6650-6. Die dokumentierte Reinigung ist keine Kür, sondern Nachweispflicht. Bei Mietmodellen übernimmt das der Anbieter, beim Kauf müssen Sie es selbst organisieren oder beauftragen. Die Installation.

Einmalig 150 bis 300 € im Markt üblich. Bei uns dauert der Anschluss ans Festwasser in der Regel rund 90 Minuten.

Rechenbeispiel: Büro mit 30 Mitarbeitenden

Annahme: 1,5 Liter pro Person und Arbeitstag, 21 Arbeitstage. Das sind 945 Liter im Monat.

PositionKosten pro Monat
Miete all-in79 €
Leitungswasser, 945 l4,73 €
Strom5 bis 10 €
Summerund 89 bis 94 €

Pro Mitarbeitendem sind das etwa 3 €. Im Monat. Dieselben 945 Liter als Mineralwasser in 0,75-Liter-Flaschen: 1.260 Flaschen zu 55 bis 90 Cent netto, also 690 bis 1.130 €. Dazu 105 Kisten pro Monat, Pfandhandling, Lagerfläche und ungefähr fünf Kisten, die jeden Arbeitstag jemand aus dem Auto ins Büro trägt. Bei Gallonen sieht die Rechnung besser aus als bei Kisten, aber deutlich schlechter als beim Festwasser: 945 Liter zu 30 bis 50 Cent kosten 284 bis 473 € Wasser, plus 20 bis 50 € Gerätemiete.

Dazu kommt Lagerfläche für volle und leere Gallonen. Prüfen Sie die 1,5 Liter an Ihrem eigenen Verbrauch nach. In Büros mit Kantine oder viel Außendienst liegt der Wert niedriger, in Produktion und im Sommer höher.

Die Annahme verschiebt das Ergebnis stärker als jeder Rabatt auf die Gerätemiete.

Kosten nach Bürogröße

Der Wasserverbrauch skaliert linear, die Gerätemiete nicht. Deshalb sinken die Kosten pro Kopf mit jeder Person im Büro.

PersonenVerbrauch / MonatWasserkostenGerätekategorieKosten pro Kopf
10315 l1,58 €M · Power Soda, 20 l/hrund 8,70 €
30945 l4,73 €M oder Lrund 3,05 €
1003.150 l15,75 €L · Sprint 40/60auf Anfrage
2507.875 l39,38 €XL · Quantumauf Anfrage

Verbrauch und Wasserkosten sind gerechnet, nicht geschätzt: 1,5 Liter pro Person und Arbeitstag, 21 Arbeitstage, 0,5 Cent pro Liter. Die Kosten pro Kopf für 10 und 30 Personen basieren auf der 79-€-Rate. Ab 100 Personen hängt die Rate von Gerätegröße und Zapfstellenzahl ab, deshalb steht dort keine Zahl.

Ein Gerät reicht nicht immer. Ab etwa 60 Metern Laufweg holen Mitarbeitende ihr Wasser nicht mehr am Spender, sondern greifen wieder zur Flasche. Zwei kleinere Geräte auf zwei Etagen schlagen ein großes im Erdgeschoss.

Miete oder Kauf aus Sicht der Buchhaltung

Die Mietrate läuft als laufende Betriebsausgabe und ist im Jahr der Zahlung vollständig absetzbar. Ein gekauftes Gerät wandert ins Anlagevermögen und wird über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Welche Nutzungsdauer für Ihr Gerät gilt und was das für Ihren Abschluss bedeutet, klärt Ihr Steuerberater, nicht ein Blogartikel.

Praktisch heißt das: Miete belastet die Liquidität gleichmäßig und braucht keine Investitionsfreigabe. Kauf lohnt, wenn das Budget ohnehin investiv ist und Sie Wartung und Hygienenachweis intern abbilden können.

Ab wann rechnet es sich?

Rein rechnerisch früher, als die meisten schätzen. Die Monatsrate ist fix, die Ersparnis wächst mit jedem Liter. Bei rund 90 € Fixkosten und einer Differenz von etwa 72 Cent pro Liter gegenüber Flaschenwasser ist der Punkt bei ungefähr 120 Litern im Monat erreicht.

Das entspricht vier bis fünf Personen. Die Einschränkung dazu: Das gilt nur, wenn diese Menge heute tatsächlich als Flaschenwasser eingekauft wird. Wo bisher überwiegend Leitungswasser aus der Karaffe getrunken wurde, verschiebt sich der Punkt nach oben.

Dann zahlen Sie für Komfort, Sprudel und für die Kisten, die niemand mehr bestellt, nicht für eine reine Kostenersparnis.

Sechs Posten, die in Angeboten gern fehlen

  1. Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist. 36 Monate sind im Markt verbreitet. Fragen Sie danach, bevor Sie Monatsraten vergleichen.
  2. Installation. Ist sie im Preis oder kommt sie einmalig obendrauf?
  3. Filterintervall. Nicht jeder Vertrag deckt unbegrenzt viele Wechsel ab. Bei hohem Verbrauch relevant.
  4. CO₂-Versorgung. Flaschentausch, Pfand und Logistik gehören in den Vergleich.
  5. Hygienedokumentation nach DIN 6650-6. Wer erstellt sie, und liegt sie bei einer Prüfung vor?
  6. Zweiter Standort. Staffelpreise pro Gerät unterscheiden sich stark zwischen Anbietern.

Ein Angebot ohne diese sechs Punkte ist kein Angebot, sondern eine Zahl.

Häufige Fragen

Was kostet ein Wasserspender im Büro pro Monat?

In der Miete meist 70 bis 150 € für leitungsgebundene Geräte, bei uns ab 79 € all-in für 25 bis 250 Mitarbeiter. Dazu rund 0,5 Cent pro Liter Wasser und 5 bis 10 € Strom.

Miete oder Kauf?

Kauf lohnt bei langer Nutzungsdauer und eigener Wartungsorganisation, kostet aber 1.000 bis 4.500 € vorab plus 150 bis 200 € Service im Jahr. Miete bindet kein Kapital und verlagert Wartung, Filter und Hygienenachweis zum Anbieter.

Welche laufenden Kosten kommen zur Miete dazu?

Beim All-in-Mietmodell nur Leitungswasser und Strom. Bei Kauf- und Basisverträgen zusätzlich Filter, CO₂, Wartung und Hygieneprüfung.

Wie viel Wasser braucht ein Büro?

Als Planungsgröße 1,5 Liter pro Person und Arbeitstag. Ein 30-Personen-Büro kommt damit auf etwa 945 Liter im Monat.

Gallone oder Festwasseranschluss?

Beim Gerätepreis liegt die Gallone vorn, beim Wasserpreis um den Faktor 60 bis 100 zurück. Ab wenigen hundert Litern im Monat ist der Festwasseranschluss günstiger.

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